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Das Comprehensive-TeX-Archive-Network (CTAN) ist die zentrale Anlaufstelle für alle Arten von Material rund um TeX.

Für weitergehende Informationen sei auf die Seiten des LaTeX-Projektes verwiesen

Leute, die sich besser mit der Materie auskennen und viel mehr zu schreiben wissen findet ihr z.B. bei DANTE, der Deutschsprachigen Anwendervereinigung TeX e.V. weitere Informationen. Auch Google liefert beim Stichwort "LaTeX" eine riesige Anzahl Links.

LaTeX ist ein Textsatzsystem und keine WYSIWYG-Anwendung.

Pfuscht man dem halbautomatischen Layout nicht zu sehr mit Steuerbefehlen ins Handwerk, ist der Text schnell geschrieben und von TeX perfekt in Form gebracht. Doch nicht nur das fertig bedruckte Blatt besticht. TeX und LaTeX existieren für alle denkbaren Rechner und Betriebssysteme. Ob ich ein Dokument bei mir zu Hause mit einem Tintenstrahldrucker oder mein Kollege im Ausland sich den Text auf dem Monitor seiner Workstation ansieht: das Resultat ist identisch. Ein heute geschriebenes LaTeX-Dokument dürfte auch in vielen Jahren noch brauchbar sein.

Das bedeutet, ich muss mir keine Gedanken über eine schöne Formatierung machen. Das haben andere schon gemacht; und die können es im Zweifelsfall besser. Wenn ich mich also an gewisse Regeln halte, wird das Ergebnis meist auch recht ansprechend aussehen, ist gut lesbar und lässt sich vor allem leicht ändern.

Wer schon mal versucht hat, in einem langen Text mit einem WYSIWYG-System mal eben noch einen Absatz oder ein Bild irgendwo in der Mitte einzufügen, weiß wovon ich schreibe.

Viele Benutzer haben deshalb das Satzsystem TeX und das darauf aufbauende Makropaket LaTeX schätzen gelernt - mag der Umgang damit auch zunächst gewöhnungsbedürftig sein (das gilt übrigens auch für Winword-Benutzer). LaTeX bearbeitet den eingegebenen Rohtext wie ein gebildeter Schriftsetzer. Welcher Textteil eine Überschrift sein soll oder welcher zum Beispiel eine Fußnote, das legt der Benutzer durch Steuerkommandos fest. Sie schreibt er in Klartext in sein Manuskript, so dass der Text manchmal wie ein Programm aussieht - und in der Tat besitzen die Steuerkommandos von TeX viele Fähigkeiten typischer Programmiersprachen.

Die Systemunabhängigkeit und der Umstand, dass der Programmcode seit Jahren quasi unverändert ist, bedingen jedoch einen Schönheitsfehler: TeX definiert nicht, wie Bilder und Grafiken zu behandeln sind. Das hat dazu geführt, dass bei Einbindung von Bildern viele Lösungen miteinander konkurrieren; jede hat ihre Vor- und Nachteile. Hat man sich für die wichtigsten entschieden, geht auch die Grafikeinbindung zügig von der Hand.