Nach der Beschaffung des Raspis geht es um die Einrichtung und Inbetriebnahme. Das Betriebssystem residiert auf einer Micro-SD-Karte. Der Hersteller empfiehlt mindestens 4 GB mit Klasse 4. Sinnvoll erscheint mir mindenstens eine 8 GB große Klasse-10-Karte. Sie kostet unter 10 Euro, ist schnell und bietet auch dann genug Platz, wenn bei Projekten ein paar Daten anfallen.

Auf eine detallierte Beschreibung der Einrichtung soll hier verzichtet werden. Dazu verweise ich auf die Seite Raspberry-Tutorials, die den Einstieg sehr umfangreich beschreibt.
Mit USB, Ethernet und Anschlüssen für Video und Ton ist der "Raspi" trotz Scheckkartengröße ein richtiger PC. Der Mini-Computer mit ARM-Prozessor war dafür gedacht, Kindern Technik und Programmierung beizubringen. Von der SD-Karte kann man passende Linux-Distributionen, aber auch andere Betriebssysteme starten. Der Raspberry Pi ist die ideale Grundlage für Hardware-Basteleien. Im Normalfall lässt sich eigene Hardware nicht so ohne weiteres am eigenen PC betreiben.