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Best of China - Rundreise (6.10 - 25.10.2017)

Reiseverlauf

Aus Komfortgründen planten wir, in Frankfurt schon einen Tag früher anzureisen. Die Entscheidung stellte sich im Nachhinein als richtig heraus. Durch starke Unwetter fuhr am gesamten Wochenende kein Zug, mit dem die Anreise geplant war. Also zurück zum Reisebüro: Parkhaus buchen, Hotel kontaktieren und mit dem Auto bei strömendem Regen und Sturm selbst anreisen. So trafen wir erst abends gegen 19:30 im Hotel Hamburger Hof am Frankfueter Hauptbahnhof ein.

Am nächsten Tag macht die Suche nach dem Parkhaus Probleme. Das Navi führte ständig zu einer falschen Adresse. Irgendwann stellte sich heraus, dass die angegebene Strasse zu Griesheim und nicht zu Frankfurt gehörte.

Egal, bis zum Abflug klappt es noch mit dem Einchecken. Gegen 19:00 gehts dann mit China-Air Richtung Peking.

Beijing Luoyang Xian Chonqging Yangtze Guilin Hangzhou Shanghai Yichang Wuhan Suzhou

Reiseverlauf

Tag 1: Bejing

Nach 10 Std. Flug checken wir in Peking aus. Ein riesiger Flughafen. Anschließend Transfer ins Hotel. Wir wohnen ziemlich zentral. Das Wetter spielt allerdings nicht mit. Es regnet und ist ziemlich stürmisch.

Nachmittags gehts per Bustransfer zum Himmelstempel. Der Himmelstempel liegt im Süden der Millionenmetropole Peking und ist eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing- Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Den Abschluss des Tages rundet eine U-Bahnfahrt zum Pekingente-Essen ab. Wir erhalten eine Kurzeinweisung. Dazu gibt es chinesischen Schnaps.

Himmelstempel
Halle der Ernteopfer
Himmelstempel
Tor auf der Tempelanlage
Pekingente
Anrichten der Pekingente
 

Tag 2: Bejing

Der heutige Busausflug führt uns in Richtung Nordwesten zur Seelen-Allee. Hier finden sich viele Tier- und Menschenstatuen. Anschließend führt der Spaziergang weiter zu den Ming-Gräber.

Die Ming-Gräber sind eine Begräbnisstätte von Kaisern der chinesischen Ming-Dynastie. 13 der 16 Ming-Kaiser sind hier begraben. Angelegt wurde die Anlage 1409 von Kaiser Yongle, der auch die Verbotene Stadt in Peking bauen ließ.

Heutiger Höhepunkt ist die Große Mauer bei Mu Tianyü, leider bei starkem Regen und Wind.

Als einer der am besten erhaltene Abschnitt der Großen Mauer diente Mutianyu als der nördliche Verteidigungswall der Hauptstadt und der kaiserlichen Gräber. Mit einem Baubeginn in der Mitte des 6. Jahrhunderts während der Nördlichen Qi-Dynastie ist die Große Mauer von Mutianyu älter als der Badaling-Abschnitt.

Der Mutianyu-Abschnitt sticht aufgrund seines großen Maßstabs und der Bauqualität unter den Abschnitten der Großen Mauer hervor. Überwiegend aus Granit errichtet, ist die Mauer sieben bis acht Meter hoch und an der Mauerkrone vier bis fünf Meter breit. Ein besonderes Merkmal des 2.250 Meter langen Abschnitts sind die 22 Wachtürme.

Tag 3: Bejing

Der Tag beginnt mit dem Besuch des Tiananmen-Platz. Ein riesiger Platz, um den sich viele Gebäude gruppieren. Im Zentrum des Platzes ragt die 38m hohe Gedenkstele der Volkshelden auf. An der Ostdeite des Platzes steht das Nationalmuseum. Im Uhrzeigersinn schließen sich das Mao-Mausoleum, das Vordere Tor und die Volkskongresshalle an.

Geht man über den Tiananmen-Platz nach Norden, gelangt man durch das Mittagstor zum Kaiserpalast in der "Verbotenen Stadt".

Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die "`Verbotene Stadt"' genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 1/2 Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10.000 Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite.

An den Besuch der "Verbotenen Stadt" schließt sich der Besuch des weitläufigen Sommerpalastes mit Foxiang-Pagode an.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend. Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Entlang des Kunming-Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Halt für eine Teezeremonie. Es wird Drachenbrunnentee kredenzt. Zum Abschluss des heutigen Tages besuchen wir eine Peking-Oper-Aufführung - allerdings in verkürzter Form. Für europäische Ohren ist die Musik gewöhnungsbedürftig.

Tag 4: Bejing

Der heutige Vormittag ist den Tempeln gewidmet. Wir beginnen mit der Besichtigung des Lama-Tempels Yonghe Gong.

Das Heiligtum - 3 km nordöstlich des Kaiserpalasts - ist das mit Abstand bedeutendste buddhistische Tempelkloster der Stadt und mit seinen Bildwerken nicht nur ein kunsthistorisches Schatzhaus,sondern auch ein außergewöhnlich eindrucksvolles Monument politisch gestützter Frömmigkeit. Es handelt sich um das einzige kaiserliche Kloster in Peking.

In der Halle der Himmelskönige streckt uns ein Dickbauchbuddha seinen Bauchnabel entgegen. Ein 18m hoher Bodhisattva im Pavillion des 10.000-fachen Glücks lässt einen auf Wurmgröße schrumpfen.

Allerdings trübt der als Parkplatz misbrauchte Vorplatz ein wenig den Gesamteindruck.

Gleich um die Ecke befindet sich der Konfuzius Tempel. Hier geht es ein wenig ruhiger zu. Die untergehende Qing-Dynastie wollte mit diesem Tempel dem Konfuzius-Kult aufwerten

Am Nachmittag erwartet uns eine vierstündige Bahnfahrt vom Westbahnhof mit dem Bullettrain nach Luoyang. Der Zug erreicht zwischenzeitlich 304 km/h. Es regnet mal wieder, dafür ist kein Smog in der Stadt. Wie gehen erst essen, dann erfolgt der Transfer zum Hotel.

Tag 5: Luoyang

Trockenes Wetter !!

Per Busfahrt (1,5h) geht es zum Kung Fu-Kloster Shaolin am Fuße des Berges Songshan. Im Vorort existieren hunderte von KungFu-Schulen. Im gesamten Bereich sind hier 100.000 Schüler untergebracht bzw. kaserniert.

Das Kloster selber besteht aus mehreren Tempeln. Wir wandern noch bis zum Pagodenwald - einer Friedhofsanlage.

Die Rückfahrt führt durch ländliches Lößgebiet

Wir sind etwas spät dran für den Besuch des Tempels des Weißen Pferdes. Die Pferde sind ein wenig enttäuschend - dafür aber alt!. Auf dem Gelände befinden sich noch verschiedene Pagodennachbauten.

Tag 6: Luoyang

Es geht früh in Richtung Longmen-Grotten. Mit der Elektrokarre werden wir vom Eingang bis an die erste Grotte gefahren. Am Yi-Fluss sind über 100.000 Buddha-Statuen in Grotten und Felsen gemeißelt. Einen Höhepunkt bildet die große Feng-Xian-Grotte. Im Zentrum einer Fünfergruppe steht ein 17m hoher Locano-Buddha.

Für den Rückweg wechseln wir die Flussseite. Vom Ostufer ergibt sich ein beeindruckender Blick auf die gesamte Grottentempelanlage

Nachmittags gehts vom Westbahnhof per Bahnfahrt (1,5 Std)mit dem Hochgeschwindigkeitszug (CRH) nach Xian.

Nach einer kurzer Ruhepause im Hotel gibts ein Nudelessen beim Chinesen nebenan.

Den Abschluss des Tages bildet eine Lichterfahrt in Xian. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt die beleuchtete Stadtmauer mit dem Glockenturm den gesamten Innenstadtbereich. Wasserspiele und die beleuchtete Flaniermeile runxcden den Abend ab

Tag 7: Xian

Xian war bis zum 9 Jh. das Zentrum der chinesischen Welt und damit Chinas erste Reichshauptstadt. Große Teile der heutigen Stadt sind kaum älter als 20 Jahre.

Wir starten in den Tag mit dem Besuch des Shaanxi Geschichts-Museums. Es ist das bedeutendste archäölogische Museum Chinas. Leider reicht die Zeit nicht, um alle Abteilungen des riesigen Baues zu erkunden. Der chronologische Reigen der Funde endet mit einem Informationsraum zur "Neuen Seidenstraße".

Südöstlich des Geschichtsmuseums erhebt sich die große Wildgans-Pagode. Die berühmteste Pagode ist ein 60 m hoher Steinturm. Hier stürzte der Legende nach eine Wildgans vom Himmel, die für einen Buddha gehalten wurde.

Den Abschluss des Tages bildet die Fahrt zum Kaisergrab Qin Shi Huang Di = Terrakotta-Armee. Das Museum ist Teil einer riesigen Anlage, in der mehr als 7000 überlebensgrße Terrakottafiguren das kaiserliche Mausoleum schützten. Man kann die verschiedenen Stufen der Ausgrabungen besichtigen. Die Menschenmassen, die sich durch die Halle schieben, sind ebenso beeindruckend.

Tag 8: Wuhan

Der Transfer wird heute mit einem Flug in einer A320 von Xian nach Wuhan durchgeführt. Vom Flughafen erfolgt die Weiterfahrt mit dem Bus nach Yichang (300 km, 4 Std)

Ein wenig umständlich ist der Bustransfer nach Sandouping, wo die Einschiffung auf dem Yangtze-Kreuzfahrtschiff "Victoria Selina" stattfindet. Die Koffer werden traditionell mit Jochen getragen. Zwei Koffer gleichzeitig - eine ziemliche Maloche. Wir beziehen unsere Kabine und erkunden das Schiff.

Tag 9: Auf dem Yangtze - Dreischluchtendamm

Früh geht es los mit einer Bus-Rundfahrt zum Staudamm. Wir fahren zum Schiffshebewerk am Dreischluchtendamm und besichtigen die gigantische Anlage des neuen Großdamms. Mit einem Ausflugsboot geht es einmal durch die Trogschleuse und zurück.

Am Mittag startet "unser" Schiff in die 70 km lange Xiling Schlucht. Einst war sie vor allem wegen ihrer gefährlichen Stromschnellen berüchtigt. Heute ist die Fahrt weniger dramatisch. Abends ist Festmachen in Badong.

Tag 9: Auf dem Yangtze - hängende Särge

Früh morgens gibt es noch einen Abstecher weg vom Yangzte, eine Bootsfahrt auf dem Shennong-Fluss bei Badong. Unterwegs gibt es die "hängenden Särge" zu sehen, eine ungewöhnliche Bestattungsart in Felsenlücken.

Die Weiterfahrt mit der "Selina" führt durch die zweite Schlucht, die Wu-Schlucht (44km lang) und abschließend durch die letzte Yangtze-Schlucht Qutang. Sie ist mit 8km die kürzeste und schmalste.

Ein Stopp mit einem Landgang in Baidicheng unterbricht die Fahrt. Anschließend geht es per Nachtfahrt weiter.

Tag 10: Auf dem Yangtze - Shi-Baozhai

Am nächsten Morgen hält das Schiff für eine Besichtigung des Shi-Baozhai Tempel. Heute liegt er quasi auf einer Insel. Man erreicht die eindrucksvolle hölzerne Pagode über ein 56m hohes Treppenhaus, das direkt an die Bergflanke gebaut ist.

Für den Rest der Fahrt gibt es noch ein wenig Bordleben mit Teetrinken und einer Einführung in Mahjong. Das abendliche Käptns-Dinner beschließt die Kreuzfahrt. Es heißt Kofferpacken.

Tag 11: Chongqing - Dazu

Um 8:00 ist Ankunft in Chongqing (30 Mio. Einwohner) und Ausschiffung. Etwas umständlich mit den Rollkoffern, denn die Mole wird umgebaut.

Mit dem Bus geht es dann in nördlicher Richtung Dazu. Der Schatzkammerberg mit seinem Rock-Carving (Baoding-Shan-Grotten) ist eine große Grottentempelanlage. Es gibt eine außerordentliche Fülle unterschiedlicher Bildnisse und erzählender Szenen.

Gleich um die Ecke gibt es noch die Nordberg-Grotten mit weiteren Skulpturen.

Auf der Rückfahrt nach Chongqing machen wir einen Halt im Elink-Park. Dort haben wir einen großartigen Blick über die riesige Stadt. Hochhäuser ohne Ende!

Tag 12: Guilin

Der Flug von Chongqing nach Guilin dauert 1,5h.

Vor dem Einchecken ins Hotel geht es noch zum Fubo Shan-Berg, ein typischer Karstkegel, den man mit 323 Stufen besteigen muss. Dafür hat man in 62 m Höhe ein Prachtpanorama.

Nach dem Transfer bleibt noch Zeit, die Umgebung rund um das Hotel zu erkunden.

Tag 13: Guilin

Es stehen die Karstberge auf dem Programm. Im Gänsemarsch geht die Bootsfahrt auf dem Li-Fluss bis Yangshuo. Das Wetter ist super, das Boot fährt zwischen der Panoramapracht der bizarr geformten Karsthügel.

Die Chinesen verbinden die Berge mit blumigen Vorstellungen. Je nach Blickrichtung erscheinen Szenen wie: "Glückliche Ehe am Biyage Berg", "Berg der bunten Stickereien" oder der "Soldatenberg." Man braucht ein wenig Fantasie.

Am Anleger von Yangshuo das Paradies für Souvenirjäger: Seide, Jade, Spielzeug. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Bus, die Schiffe fahren leer zurück.

Den Abschluss des Tages bildet der Besuch des 7-Sterne-Parks. Hier befindet sich auch der berühmteste Karstgipfel von Guilin: der Kamelberg

Tag 14: Guilin

Mit der Seilbahn gehts hinauf zum 909m hohen

Yao Shan

, der höchste Gipfel in der Gegend. Alle umliegenden Gipfel sind in Dunst getaucht, wie auf den Fotos.

Dann gehts zur Schilfrohrflötenhöhle, einer beeindruckende Tropfsteinhöhle. Die phantasievoll-bunte Beleuchtung macht den ganzen Eindruck ein wenig kitschig. Im Zentrum gibt es noch einen Bummel durch die Fußgängerzone.

Nach dem Essen geht unser Flug von Guilin nach Hangzhou am Yangtze-Delta. Der Transfer zum Hotel gleicht einer Irrfahrt. Wir treffen spät im Hotel ein.

Tag 15: Hangzhou

Der Tag beginnt mit einem Spaziergang durch den Huaqang-Park. Der Park bietet eine interessante Mischung aus englischer und chinesischer Gartenbaukunst.

Mit dem Boot fahren wir auf den West-See hinaus. Der Westseeblick erscheint wie auf den Geldscheinen. Idylle mitten in einer Millionenstadt.

In dieser Gegend ist der Besuch eine Teeplantage Pflicht. Es ist die Heimat des

Drachenbrunnentees

. Der Tee trifft allerdings nicht meinen Geschmack.

Der Tag endet an der Pagode der Sechs Harmonien. Nochmal über 300 Stufen - dafür aber eine schöne Aussicht über den Fluss und die Brücken in Hangzhou.

Tag 16: Wuzhen

Heute erwartet uns der Tempel des Göttlichen Geheimnisses Linyinsi, gleich nebenan ist der Feilafeng-Felsen mit lachendem Dickbauchbuddha.

Die Weiterfahrt im Bus führt von Hangzhou nach Wuzhen, ein malerisches Wasserdorf am Kaiserkanal. Wir besichtigen eine Soya-Brauerei und eine Wok-Schmiede.

Abends gibt es noch einen Rundgang durch das beleuchtete Wasserdorf. Ein Nudelsuppenessen in einer Seitengasse rundet den Abend ab.

Tag 17: Suzhou

Die heutige Busfahrt führt weiter nach Suzhou, einem aufstrebenden High-Tech-Standort. Suzhou ist aber auch die Stadt der klassischen Gärten. Wir besuchen den Lingering Garden, Der zentrale Bereich des Gartens, der als der beste angesehen wird, ist zugleich der älteste Bereich. Dort lassen sich unter anderem eine künstliche Kalksteinbergwelt und Teichszenerien finden. Im nördlichen Bereich befindet sich heute ein Bonsai-Garten mit etwa 500 Exemplaren.

Am Nachmittag erleben wir die Stadt auf einer Bootsfahrt auf dem Kaiserkanal, der hier richtig ausgebaut ist.

Tag 18: Suzhou

Ein Spaziergang führt durch die Altstadt hin zum Stadttor Pan Men. Das Tor ist Teil der alten Stadtmauer.

Der Garten "Meister-der-Netze" ist der kleinste, feinste und perfekteste Literatengarten schlechthin. Beeindruckend sind die vielen Minibonsais.

Bereits heute ist das gemeinsame Abschiedsessen unserer Gruppe inklusiver unseres Guides. Es werden verschiedene lokale Spezialitäten aufgetischt.

Tag 19: Shanghai

Shanghai erwartet uns als letzte Station unserer Reise. Eine Stadtrundfahrt gibt einen ersten Überblick über die westlich orientierte Stadt. Es geht zum Jadebuddha-Tempel. Der Tempel wird gerade umgebaut.

Bei dem Besuch einer Seidenstickerei wird die Herstellung und Verarbeitung der Seide gezeigt. Kostbare Stickereien, Schals oder Seidenbettwäsche stehen zur Auswahl.

Der Yu-Garten - als feiner Beamtengarten entstanden - ist bekannt durch seine Zick-Zack-Brücke, die direkt auf den Teepavillon Huxin Ting zuführt. Es schließt sich die Altstadt mit den neuen Basarbauten an. Ein Gang über die großartige Hafenpromenade "Bund" rundet den ersten Tag in Shanghai ab.

Den Abschluss des heutigen Tages bildet allerdings der Besuch einer Akrobatik-Show.

Tag 20: Shanghai

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Mit der U-Bahn fahren wir zum Peoples Square. Dieser beliebte Treffpunkt ist das Zentrum des urbanen Shanghai. Um den Platz herum sind das Rathaus, das Stadtplanungsmuseum, das Opernhaus und das Shanghai-Museum gruppiert. Auf dem Platz ist eine Regenschirm-Parade. Heiratsmarkt! Eltern haben auf Handzetteln die Daten ihrer Kinder notiert und versuchen, einen passenden Partner zu finden.

Wir gehen über die Nanjing Road East. Vorbei gehts am Palace Hotel Richtung Bund. Bei herrlichen Wetter erschließt sich ein wunderschöner Ausblick auf die Skyline von Pudong.

Der Rückweg führt noch einmal durch die Altstadt.

Tag 21:

Der Transfer zum Flughafen erfolgt mit Bus und der Transrapid-Schwebebahn zum Pudong Airport. Nachmittags treffen wir nach 12,5 Std. Flug in Frankfurt ein und beziehen unser Hotelzimmer in Squaire am Frankfurter Airport. In Deutschland ist wieder ein Sturmwochenende - die Züge fahren unregelmäßig.

Tag 22:

Wir holen unser Auto aus dem Parkhaus und treten die Heimreise an.

 

Die Höhepunkte Südafrikas vom 13. bis 27. September 2018

Reiseroute

Wie viele Südafrika-Reisende bei einer geführten Rundreise entscheiden wir uns für einen Rundumüberblick. Das Land hat einfach so viel schönes und tolles zu bieten, dass nicht alles in eine Reise passen will. Eine Alternative zum schnellen Rundumüberblick wäre es, sich nur für den Norden oder den Süden Südafrikas zu entscheiden.

Unsere Reisegruppe besteht aus 11 Personen, eine angenehm überschaubare Größe. Die Reise begint in Johannesburg, wir erkunden die Panoramaroute, den Krügernationalpark, Swaziland, es geht durch die Drakensberge. Dazwischen noch ein Flug, der von Durban nach Port Elizabeth führt. Wir setzen dann den Rest der Reise an der Garden Route fort, um in Kapstadt die Reise zu beschließen.

Johannesburg - Pretoria

Unsere Reise begann in Johannesburg. Der Flieger landete vormittags. Es ging sofort weiter mit dem Bus, wo das Apartheid-Museum auf uns wartete. Weitere Attraktionen waren die Soweto-Townships mit dem Mandela-Haus und dem Pieterson-Denkmal. Darüber hinaus kann man in Johannesburg nicht viel unternehmen. Zudem gibt es in Johannesburg – und im ganzen Osten Südafrikas – keine hübsche Innenstadt, durch die man hätte schlendern können.

Abschließend ging es in Südafrikas Hauptstadt Pretoria, wo wir unser Hotel beziehen. Die beiden Städte liegen nur 60 Kilometer voneinander entfernt.

Der nächste Morgen startete mit einer Stadtbesichtigung. Vorbei am Paul-Kruger-Haus, über den Church Square zum Union Building. Das große Mandela-Denkmal grüßt über die Stadt. Auf der Weiterfahrt kommen wir noch am Voortrekkerdenkmal vorbei.

Das Apartheid-Museum
Das Apartheid-Museum
Mandela-Haus
Mandela-Haus
Durch Soweto
Durch Soweto
 

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Panorama-Route - Kruger Nationalpark

Wir müssen noch rund 400 km fahren, um unser Zeltcamp auf dem Weg in den Krügerpark in Nkambeni zu erreichen. Das Camp liegt am Rande innerhalb des Nationalparks.

Hier gehts zur Nkambeni Tented Lodge

Am nächsten Morgen gehts auf die Panorama-Route. Über Sabie führt eine gut ausgebaute Straße hinauf zum Highveld hoch über dem Blyde River Canyon. Leider ist es ziemlich nebelig heute morgen. Abstecher führen zu Bourke's Potholes. God's Window bleibt für uns geschlossen wegen des Nebels.

Der Bus für 11 Personen ;-)
Der Bus für 11 Personen ;-)
Blyde River Canyon im Nebel
Blyde River Canyon im Nebel
Bourke's Potholes
Bourke's Potholes
 

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Nach der Rückfahrt geht es auf eine erste Erkundungstour in den Park. Neben den vielen Springböcken und Kudus sind ein Leopard und ein Steppenschuppentier der erste Höhepunkt der Safari. Die Sichtung des Steppenschuppentier erstaunte sogar den Ranger, der seit drei Jahren keines mehr gesehen hatte.

Eingang zum Krugerpark
Eingang zum Krugerpark
Ein Leopard neben unserem Fahrzeug
Ein Leopard neben unserem Fahrzeug
Das Schuppentier verschwindet im Gras
Das Schuppentier verschwindet im Gras
 

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Am nächsten frühen Morgen bestiegen wir die Safarifahrzeuge für eine Ganztagssafari. Durch das Numbi-Tor gehts in den Park.  Wir hatten das Glück innerhalb kürzester Zeit die Big 5 zu sehen. Löwen lauern auf Springböcke, Giraffen, Paviane, Elefanten kreuzen unseren Weg, Gelbschnabeltokkos sitzen auf den Ästen: Es gab jede Menge Spannendes zu sehen. Heutiger Höhepunkt war sicher ein Leopard, der mit frisch gefangener Beute vor unserem Fahrzeug auftauchte.

Durch das Swaziland

Ein langer Fahrtag steht uns bevor. Über Hazyview geht es nach Swaziland. Die Grenzformalitäten ähneln denen von früheren Grenzen. Es war allerdings nicht viel los, so dass die Abfertigung zügig klappte. Nach einer Zwischenstation in Malalawe erreichen die Maguga Lodge, wo wir übernachten.

Hier gehts zur Maguga Lodge

Die weitere Fahrt durch das Swaziland führt zu einer Glasbläserei. Anschließend fahren wir zum Grenzübergang, wo wir fast alle Formalitäten erneut erledigen müssen.

Bei Hluhluwe und Imfolozi handelt es sich genau genommen um zwei Wildreservate, obwohl sie wie ein großes Ganzes wirken. In dem Park stoßen wir auf eine große Herde Elefanten, die unsere Fahrzeuge umringen. In der Abenddämmerung sind auch noch Nashörner zu sehen.

Von Hluhluwe-Park geht es Richtung St. Lucia, dem Zentrum des Wetland Parks an der Küste des indischen Ozeans.

Am Grenzübergang
Am Grenzübergang
Unterkunft Maguga Logde
Unterkunft Maguga Logde
Im Hluhluwe-Park
Im Hluhluwe-Park
 

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Am Indischen Ozean - St. Lucia

St. Lucia liegt an einer langgestreckten Salzwasserlagune, an der es Krokodile gibt und in deren flachem Wasser sich Nilpferde tummeln. Das werden wir auf einer Bootsfahrt auf der Lagune aus nächster Nähe erleben. Das Besondere an dem sehr touristischen Ort: In der Dunkelheit laufen häufig Nilpferde durch die Straßen wie die Hinweischilder warnen.

Die Unterkunft in St. Lucia

Auf der Weiterfahrt nach Durban machen wir Station an einem Zuludorf und lassen uns in ihre Gebräuche und Tänze einweisen.

Die hohe Kriminalität in Südafrika wird uns auf der Autobahn vor Augen geführt. Auf der Gegenfahrbahn liegt nach einem Shootout mit der Polizei ein Toter auf der Fahrbahn.

Lagune bei St. Lucia
Lagune bei St. Lucia
Achtung: Nilpferde unterwegs!
Achtung: Nilpferde unterwegs!
Bei den Zulus
Bei den Zulus
 

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Mit dem Flieger nach Port Elizabeth

Nach einem 1:15 h dauernden Flug landen wir in Port Elizabeth. Der Weg nach Knysna führte durch den letzten Nationalpark: dem Tsitstikamma mit einer Treckerfahrt zum "menschlichen Baum". An der Mündung des Storms River donnern des schönen Wetters hohe Wellen auf die Felsen. Ein Wanderweg führt uns über Holzstege zur Hängebrücke über der Flussmündung.

Die weitere Fahrt führt uns nach Knysna, einen kleinen Ort mit Sporthafen und Waterfront.

Hier gehts zum Graywood Hotel in Knysna

Am nächsten Morgen geht es zu den "Heads", der Verbindung der Lagune zum Indischen Ozean. Ein Spaziergang am Strand bei herrlichem Wetter rundet den Ausflug ab.

Entlang der Gardenroute
Entlang der Gardenroute
Hängebrücke am Storms River
Hängebrücke am Storms River
"The Heads" bei Knysna
 

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Der lange Weg ins Weinland

Eine längere Fahrt führt uns heute entlang der Bergketten. Swellendam hat auch heute noch holländisches Flair. Es geht auf gut ausgebauter Straße an der Küste Richtung Hermanus. Hermanus ist dafür bekannt, dass hier Wale sehr nah an der Küste zu sehen sind. Wir haben das Glück, dass sich einige hier tummeln. Keine spektakulären Sprünge - aber immerhin sehen wir die mächtige Schwanzflosse.

Unterwegs ist auch ein Stopp bei einer Pinguin-Kolonie dabei.

Im Dunkeln erreichen wir Stellenbosch

Küste vor Hermanus
Küste vor Hermanus
Tummelnde Wale
Tummelnde Wale
Pinguin-Kolonie
Pinguin-Kolonie
 

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Von Stellenbosch nach Kapstadt

Der Tag beginnt mit einem Frühstück auf dem Weingut J.C. Leroux. Die Fahrt dahin führt durch das Weinbaugebiet um Stellenbosch. Dem Frühstück folgt eine Sektverkostung, so früh am Morgen nicht jedermanns Sache

Übernachtung im Art-Hotel Stellenbosch

Der Weg nach Kapstadt führt direkt auf einer wunderschönen Küstenstraße entlang mit herrlichem Blick auf die False Bay. Ziel ist der Tafelberg. Bei wunderschönem Wetter und guter Sicht liegt uns Kapstadt zu Füßen.

Am Weingut J.C.Leroux
Am Weingut J.C.Leroux
Sektverkostung
Sektverkostung
Blick auf Kapstadt
Blick auf Kapstadt
 

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Die Kap-Halbinsel

Die Vorstellung, Kapstadt liegt auch am Kap der guten Hoffnung, stimmt nicht ganz. Von der Tafelbucht sind es noch gut 50 km, bis man das Eingangstor zum Naturreservat am Kap erreicht. Hier sieht man auch Strauße über die karge Landschaft wandern.

Der Cape Point ist eine hohe Felsklippe, den wir mit einer kleinen Seilbahn besteigen. Von dort führt nochmal ein schmaler Pfad zum Leuchtturm am Rand der Klippe. Das eigentliche Kap der guten Hoffnung kann man von hier zwar sehen, man erreicht es aber nur über eine eigene Straße. Hier herrscht immer großer Andrang, da man sich am südwestlichsten Punkt Afrikas befindet, den jeder Tourist gesehen haben muss.

Cape Point Lighthouse
Cape Point Lighthouse
Blick auf das Kap der guten Hoffnung
Blick auf das Kap der guten Hoffnung
Am südwestlichsten Punkt
Am südwestlichsten Punkt
 

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Kapstadt

Wir nutzen den heutigen "freien" Tag für eine Besichtigung des Stadtkernes. Unser Weg führt uns durch die Innenstadt vorbei aum Parlament zum Companys Garden. Nach einer Mittagspause führt uns der Weg zur Alfred & Victoria Waterfront.

Hier gehts zum New Tulbagh Hotel

Den Abend beschließen wir mit einem Straußensteak. Auf dem Rückweg werden wir von einem Securitymann begleitet, die in der Stadt allgegenwärtig sind.

Parlament
Parlament
Blick auf das Sklavenmuseum
Blick auf das Sklavenmuseum
Waterfront
Waterfront
 

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Fazit

Südafrika ist ein faszinierendes Land – fuhr man gerade noch durch Wälder und Berge, ist man kurze Zeit später an feinsten Sandstränden.

Während es im Norden ursprünglicher scheint, ist der Süden gefühlt näher an Europa. Die geschichtlichen Spuren der Kap-Holländer und Engländer sind noch deutlich zu spüren.

Zwei Wochen sind vorbei. Wir haben einiges gesehen und einen ersten Eindruck gewonnen. Südafrika ist eine weitere Reise wert.

 

The German Circle - unsere Reise durch den Südwesten Amerikas

2. Teil - vom Joshua Tree NP zum Arches NP

Joshua Tree National Park

Wir verlassen die Küstenregion und machen uns auf den Weg in die Wüste. Der Joshua-Tree-National-Park liegt im Süden Kaliforniens, etwa 225 km östlich von Los Angeles in der Nähe von Palm Springs. Der Nationalpark verfügt über drei Eingänge, den Haupteingang in der Nähe der Stadt Twentynine Palms, den Westeingang in Joshua Tree Village, und den Südeingang in Cottonwood Springs. Die Temperaturen erreichen knapp 40°C.

Im Joshua Tree National

Der Joshua Tree
Der Joshua Tree
Kakteen und Buschland
Kakteen und Buschland
Felsformationen
Felsformationen

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Das Gebiet des Nationalparks verbindet zwei Wüstentypen, die – getrennt durch ihre unterschiedliche Höhenlage – zwei verschiedenartige Ökosysteme hervorbringen. Unterhalb von 900 m liegt im östlichen Teil des Parks die Colorado-Wüste, gekennzeichnet durch Buschland, Kakteen und Fächerpalmen. Höher gelegen und damit kühler und feuchter ist die Mojave-Wüste im Nordwesten. Hier befindet sich die Heimat der Josua-Palmlilien (englisch Joshua Trees). Mormonen, die einst die Mojave-Wüste durchquerten, gaben dem Joshua Tree Park seinen Namen.

Wir übernachten direkt im Nationalpark.

 

Kingman - Route 66

12 route66 signDie Strecke führt uns weiter auf einen legendären Abschnitt der Route 66. Kingman liegt am östlichen Rand der Mojave-Wüste im äußeren Nordwesten Arizonas an der historischen Route 66. Die Stadt bildet zudem an der Kreuzung von Interstate 40, Highway 93 und Route 66 einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Vorbei an Kingman geht es in Richtung Seligman. Die Route 66 war eine ursprünglich 2451 Meilen lange Straße von Chicago (Illinois) nach Santa Monica (Kalifornien). Seligman wird als „Geburtsort der historischen Route 66“ bezeichnet und Kingman nennt sich die „Route-66-Hauptstadt“. Ein Biker-Traum.

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Grand Canyon

Die Strecke über Flagstaff führt uns direkt zum Höhepunkt des Coloradoplateaus – dem Grand Canyon. 1,7 Milliarden Jahre Erdgeschichte warten heute darauf, von uns erkundet zu werden. Ein wahrhaft beeindruckender Ausblick. Nur 50 m von einem Parkplatz entfernt blickt man in ein 15 km breites und 2 km tiefes Loch. Beeindruckend!

Der Grand Canyon

Eingang zum Grand Canyon
Eingang zum Grand Canyon
Blick über den Canyon
Blick über den Canyon
Bereit für den Rundflug
Bereit für den Rundflug

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Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf einer Wanderung entlang des Südrandes. Am einen Teil des insgesamt 450 km langen Grand Canyons erleben wir auf einem Helikopterflug. Faszinierend!

Monument Valley

John Wayne lässt grüßen. Wer kennt nicht aus unzähligen Filmen das Bild des einsamen Reiters vor imposanten Felsformationen – willkommen im Monument Valley.

Monument Valley

Scenic Road
Scenic Road
Merrick Butte
Merrick Butte
Mexican Hat
Mexican Hat

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Besonders stimmungsvoll wirkt der rotglühende Sandstein in der Abendsonne, wenn sich die Silhouette der Felsen gegen den Himmel abzeichnet.

Mesa Verde

Mesa Verde, das spanische Wort für "Grüner Tisch", bietet einen spektakulären Überblick über das Leben der Ancestral Pueblo Indianer, die hier vor über 700 Jahren in Felsbehausungen lebten. Aus dem Weg dorthin kommt man an "Four Corners" vorbei. Hier stoßen die Staaten Arizona, Utah, Nevada und New Mexico aneinander.

Vermutlich waren die Anasazi-Indianer die einzigen Menschen, die je in dieser Region lebten. Das Volk, das hier im 6. Jh, die ersten unterirdische Erdgrubenhäuser (pit houses) errichtete, lebte vom Maisanbau, hielt Truthähne und beherrschte das Töpferhandwerk. Nach den Grubenhäusern zogen die Indianer um 750 n.Chr. in überirdische Lehm- und Steinbauten (Pueblos und Kivas). Etwa 200 Jahre später entstanden die ersten größeren Pueblodörfer. Mehrere hundert Jahre später – etwa um 1200 – verließen die Anasazi die Mesa und begannen mit dem Bau mehrstöckiger Wohnungen und ganzer Siedlungen in den Nischen der Felswände hoch über dem Grund der Canyons. Diese sog. Alkoven sind mehrstöckige Wohnkomplexe und werden im Englischen als „cliff dwellings“ bezeichnet. Etwa 600 solcher Klippensiedlungen liegen innerhalb des Parks.

Arches

Die zahlreichen bogenförmigen Felsformationen im Arches Nationalpark haben ihren Ursprung hauptsächlich in Wasser, Eis und extremen Temperaturen. Vor dem Hintergrund der atemberaubenden La Sal Mountains steht der Delicate Arch allein als einsames Überbleibsel eines verschwundenen Grates am Rande eines Canyons. Die Steinbögen bekommen an dieser Stelle Konkurrenz vom Naturschauspiel der hochaufragenden Spitzen, Gipfel und freistehenden Felsen, die oft auf viel zu kleinen Sockeln balanciert sind.

Im Joshua Tree National

Die drei Schwestern
Die drei Schwestern
Eingang zum Park
Eingang zum Park
Balanced Rock
Balanced Rock

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Es ist fast unmöglich, sich jene gewaltigen Naturkräfte – oder die darauf folgende, 100 Millionen Jahre lang fortwährende Erosion - zu vergegenwärtigen. Diese Umstände trugen dazu bei, dass diese Landschaft zu einem der Plätze mit den meisten natürlich entstandenen Steinbögen weltweit wurde. Hier befinden sich über 2.000 benannte Steinbögen (engl.: arches), mit Öffnungen von einem Meter Länge, der Mindestgröße eines Steinbogens, bis hin zum längsten Steinbogen, dem Landscape Arch, dessen Bogen sich 93 Meter weit von Basis zu Basis spannt. Auch heute noch bilden sich stetig neue Steinbögen, während die alten zunehmend verfallen. Erosion und Verwitterung gehen nur langsam vor sich, sind aber erbarmungslos, das Landschaftsbild ist einer ständigen Veränderung unterworfen.

The German Circle - unsere Reise durch den Südwesten Amerikas

1. Teil - von San Francisco nach Los Angeles

San Francisco, Las Vegas, Highway No. 1, Grand Canyon - wer kennt diese Namen nicht und hat nicht schon einmal davon geträumt, den Westen der USA selbst zu entdecken.

Eigentlich wollten schon immer einmal die legendären Sehenswürdigkeiten der Westküste der USA im Motorhome bereisen. "Das machen wir später mal!" hieß es immer. 2014 war es dann soweit.

Zielorte

Die Übersicht zeigt die Orte und Nationalparks, die in unserer Reiseplanung vorgesehen sind. Wir reisen im September, der eigentlich schönsten Reisezeit. Allerdings sind noch einige Touristenströme unterwegs. Die Gesamtstrecke der Rundreise betrug etwa 5000 km. Fahrerisch ist die Strecke ohne Mühe zu bewältigen und beinhaltet die schönsten Punkte der Staaten Kalifornien, Utah, Nevada und Arizona.

San Francisco

Nach Ankunft in San Francisco fahren wir mit der BAT-Metro (Bay Area Transportation) zum Hotel. Zwei Tage stehen uns zur Verfügung, die Stadt zu erkunden. Alcatraz, Cable Car, Union Square, Chinatown, Fishermans Wharf, Golden Gate Bridge - es gibt viel zu sehen.

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Golden Gate Bridge
Golden Gate Bridge
Fishermens Wharf
Fishermens Wharf
Painted Ladies
Painted Ladies
 

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San Francisco besitzt wie viele US-amerikanische Großstädte ein großräumig rechtwinkliges Straßennetz, das ungeachtet der geografischen Verhältnisse angelegt wurde. Dies führt in den älteren, nordöstlichen Stadtteilen zu teilweise sehr steilen Strassenabschnitten, zu deren komfortabler Überwindung die Cable Cars entwickelt wurden.

In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz und weitere kleine Inseln.

 

Fremont

Heute findet die Übernahme Ihres Wohnmobils statt. Wir haben uns für ein 25ft Wohnmobil von Cruise America entschieden. Unsere Übernahme- und Abgabestation war in Fremont. Das Wohnmobil machte keinen komfortablen Eindruck, ist aber riesig für unsere Verhältnisse. Nach einer Einweisung richten wir uns häuslich ein. Nachdem der Ersteinkauf beim Supercenter in der Nähe der Station erledigt war, konnten wir aufbrechen in Richtung Küste. Es geht es los in Richtung Highway 1.

Das Wohnmobil Wasserversorgung

 

Highway No.1

Highway Sign Wir genießen die atemberaubende Fahrt entlang der Küste auf einer der schönsten Straßen der Welt. Als spannendes Fahrerlebnis - kurvenreich um Klippen - führt die Route entlang der zentralen kalifornischen Küste. Die Route beginnt im historischen Monterey, bekannt durch John Steinbecks "Straße der Ölsardinen", führt durch die Künstlerkolonie von Carmel.

Der Abschnitt von Big Sur ist der klassische Teil des kalifornischen Küstenhighways No.1 mit der Bixby Bridge. Die Straße wurde während der Great Depression im Rahmen des New Deal gebaut und 1937 fertiggestellt. Sie erschloss das Gebiet erstmals. Die County-Verwaltung erließ Baunutzungsverordnungen, nach denen keine Gebäude errichtet werden dürfen, die von der Straße aus sichtbar sind. Damit wird der Eindruck der Unberührtheit gestärkt.

Neben der faszinierenden Landschaft bietet Big Sur auch eine abwechslungsreiche Fauna wie etwa die kalifornischen Seelöwen oder die Grauwale.

Vorbei an Big Sur, wo die Berge scheinbar in den Pazifik stürzen, geht die Landschaft weiter im Süden in bewaldete Hügel über. An manchen Stellen hat die Straße nur schmale Ränder, deshalb muss man am Lenkrad ständig wachsam bleiben. Haltebuchten bieten aber Möglichkeiten, auch als Fahrer das Panorama zu erleben.


  • Cannery Row in Monterey

  • Strand bei Carmel

  • Seelöwen vor der Küste

  • Die meist fotografierte Pinie Kaliforniens

  • Big Sur

  • Enge Kurven dicht am Pazifik
 

Los Angeles - Pomona

Von der Pazifiküste ging es dann ein wenig ins Landesinnere. Die "Stadt der Engel" umfasst ein riesiges Stadtgebiet, durchzogen von endlosen 8-spurigen Autobahnen.

Impressionen aus Los Angeles

Los Angeles

Schutzpatron der Stadt
Schutzpatron der Stadt
Hollywood
Hollywood Sign
Chinese Theatre
Chinese Theatre
 

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Los Angeles ist mit rd. 4 Mio. Einwohnern im Stadtgebiet nach New York und vor Chicago die zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Mit rd. 18 Millionen Einwohnern in der erweiterten Metropolregion steht die Greater Los Angeles Area unter den größten Metropolregionen der Welt an vorderer Stelle

Der Stadtkern und die Vororte von Los Angeles liegen in einer hügeligen Küstenregion durchschnittlich 100 Meter über dem Meeresspiegel. Im Westen und Süden grenzt die Stadt an die Bucht von Santa Monica des Pazifischen Ozeans. Im Osten und Norden ist sie von Gebirgsketten umgeben.

Wir haben unseren Standort im Nordosten im Stadtteil Pomona.

 

2. Teil - vom Joshua Tree NP zum Arches NP

Joshua Tree National Park

Wir verlassen die Küstenregion und machen uns auf den Weg in die Wüste. Der Joshua-Tree-National-Park liegt im Süden Kaliforniens, etwa 225 km östlich von Los Angeles in der Nähe von Palm Springs. Der Nationalpark verfügt über drei Eingänge, den Haupteingang in der Nähe der Stadt Twentynine Palms, den Westeingang in Joshua Tree Village, und den Südeingang in Cottonwood Springs. Die Temperaturen erreichen knapp 40°C.

Im Joshua Tree National

Der Joshua Tree
Der Joshua Tree
Kakteen und Buschland
Kakteen und Buschland
Felsformationen
Felsformationen

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Das Gebiet des Nationalparks verbindet zwei Wüstentypen, die – getrennt durch ihre unterschiedliche Höhenlage – zwei verschiedenartige Ökosysteme hervorbringen. Unterhalb von 900 m liegt im östlichen Teil des Parks die Colorado-Wüste, gekennzeichnet durch Buschland, Kakteen und Fächerpalmen. Höher gelegen und damit kühler und feuchter ist die Mojave-Wüste im Nordwesten. Hier befindet sich die Heimat der Josua-Palmlilien (englisch Joshua Trees). Mormonen, die einst die Mojave-Wüste durchquerten, gaben dem Joshua Tree Park seinen Namen.

Wir übernachten direkt im Nationalpark.

 

Kingman - Route 66

12 route66 signDie Strecke führt uns weiter auf einen legendären Abschnitt der Route 66. Kingman liegt am östlichen Rand der Mojave-Wüste im äußeren Nordwesten Arizonas an der historischen Route 66. Die Stadt bildet zudem an der Kreuzung von Interstate 40, Highway 93 und Route 66 einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Vorbei an Kingman geht es in Richtung Seligman. Die Route 66 war eine ursprünglich 2451 Meilen lange Straße von Chicago (Illinois) nach Santa Monica (Kalifornien). Seligman wird als „Geburtsort der historischen Route 66“ bezeichnet und Kingman nennt sich die „Route-66-Hauptstadt“. Ein Biker-Traum.

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Grand Canyon

Die Strecke über Flagstaff führt uns direkt zum Höhepunkt des Coloradoplateaus – dem Grand Canyon. 1,7 Milliarden Jahre Erdgeschichte warten heute darauf, von uns erkundet zu werden. Ein wahrhaft beeindruckender Ausblick. Nur 50 m von einem Parkplatz entfernt blickt man in ein 15 km breites und 2 km tiefes Loch. Beeindruckend!

Der Grand Canyon

Eingang zum Grand Canyon
Eingang zum Grand Canyon
Blick über den Canyon
Blick über den Canyon
Bereit für den Rundflug
Bereit für den Rundflug

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Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf einer Wanderung entlang des Südrandes. Am einen Teil des insgesamt 450 km langen Grand Canyons erleben wir auf einem Helikopterflug. Faszinierend!

Monument Valley

John Wayne lässt grüßen. Wer kennt nicht aus unzähligen Filmen das Bild des einsamen Reiters vor imposanten Felsformationen – willkommen im Monument Valley.

Monument Valley

Scenic Road
Scenic Road
Merrick Butte
Merrick Butte
Mexican Hat
Mexican Hat

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Besonders stimmungsvoll wirkt der rotglühende Sandstein in der Abendsonne, wenn sich die Silhouette der Felsen gegen den Himmel abzeichnet.

Mesa Verde

Mesa Verde, das spanische Wort für "Grüner Tisch", bietet einen spektakulären Überblick über das Leben der Ancestral Pueblo Indianer, die hier vor über 700 Jahren in Felsbehausungen lebten. Aus dem Weg dorthin kommt man an "Four Corners" vorbei. Hier stoßen die Staaten Arizona, Utah, Nevada und New Mexico aneinander.

Vermutlich waren die Anasazi-Indianer die einzigen Menschen, die je in dieser Region lebten. Das Volk, das hier im 6. Jh, die ersten unterirdische Erdgrubenhäuser (pit houses) errichtete, lebte vom Maisanbau, hielt Truthähne und beherrschte das Töpferhandwerk. Nach den Grubenhäusern zogen die Indianer um 750 n.Chr. in überirdische Lehm- und Steinbauten (Pueblos und Kivas). Etwa 200 Jahre später entstanden die ersten größeren Pueblodörfer. Mehrere hundert Jahre später – etwa um 1200 – verließen die Anasazi die Mesa und begannen mit dem Bau mehrstöckiger Wohnungen und ganzer Siedlungen in den Nischen der Felswände hoch über dem Grund der Canyons. Diese sog. Alkoven sind mehrstöckige Wohnkomplexe und werden im Englischen als „cliff dwellings“ bezeichnet. Etwa 600 solcher Klippensiedlungen liegen innerhalb des Parks.

Arches

Die zahlreichen bogenförmigen Felsformationen im Arches Nationalpark haben ihren Ursprung hauptsächlich in Wasser, Eis und extremen Temperaturen. Vor dem Hintergrund der atemberaubenden La Sal Mountains steht der Delicate Arch allein als einsames Überbleibsel eines verschwundenen Grates am Rande eines Canyons. Die Steinbögen bekommen an dieser Stelle Konkurrenz vom Naturschauspiel der hochaufragenden Spitzen, Gipfel und freistehenden Felsen, die oft auf viel zu kleinen Sockeln balanciert sind.

Im Joshua Tree National

Die drei Schwestern
Die drei Schwestern
Eingang zum Park
Eingang zum Park
Balanced Rock
Balanced Rock

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Es ist fast unmöglich, sich jene gewaltigen Naturkräfte – oder die darauf folgende, 100 Millionen Jahre lang fortwährende Erosion - zu vergegenwärtigen. Diese Umstände trugen dazu bei, dass diese Landschaft zu einem der Plätze mit den meisten natürlich entstandenen Steinbögen weltweit wurde. Hier befinden sich über 2.000 benannte Steinbögen (engl.: arches), mit Öffnungen von einem Meter Länge, der Mindestgröße eines Steinbogens, bis hin zum längsten Steinbogen, dem Landscape Arch, dessen Bogen sich 93 Meter weit von Basis zu Basis spannt. Auch heute noch bilden sich stetig neue Steinbögen, während die alten zunehmend verfallen. Erosion und Verwitterung gehen nur langsam vor sich, sind aber erbarmungslos, das Landschaftsbild ist einer ständigen Veränderung unterworfen.

3. Teil - vom Bryce Canyon zum Yosemite NP

Eine der schönsten Passstraßen führt uns zum Bryce Canyon National Park. Eine Kulisse aus leuchtend roten Türmchen bieten in der Abendsonne unzählige Fotomotive. Der Navajo Trail lädt zum Verweilen zwischen den Felsnadeln ein.

Der Bryce Canyon

Bryce Point
Der Bryce Point auf 2700 m
Navajo-Trail
Auf dem Navajo-Trail
Hoodoos
Felsnadeln - genannt Hoodos

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Der Bryce Canyon wurde nicht durch einen Fluss gebildet. Er ist damit kein Canyon im eigentlichen Sinne wie zum Beispiel der Grand Canyon. Wind, Wasser und Eis erodierten die Kante des Plateaus zu großen Amphitheatern mit bizarren Felsnadeln, sogenannte Hoodoos. Diese Felsnadeln erreichen eine Höhe bis zu 60 Meter. Die so entstandenen Amphitheater erstrecken sich über eine Länge von über 30 km. Das größte Amphitheater trägt den Namen Bryce Canyon. Es ist nahezu 5 km breit, 19 km lang und fällt über 240 Meter gegenüber dem Plateau ab.

Zion National Park

Nach kurzer Fahrtstrecke erreichen wir die majestätischen Sandsteinfelsen am Eingang des Zion National Parks. Eine kurvige Anfahrt mit Haarnadeln und Tunneln führt mitten in den NP. Shuttlebusse und gut ausgeschilderte Wanderwege führen uns zu den Naturwundern des Parks. Wir erleben einen traumhaften Tag inmitten der herrlichen Bergwelt.

Zion

Modell
Ein Übersichtsmodell
Checkerboard
Checkerboard Mesa
Eingang
Eingang zum Zion

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Um zu den Zion Narrows am Ende des Canyons zu gelangen, fahren wir mit dem Zion Shuttle bis zur letzten Haltestelle (Temple of Sinawava). Dann gehts witer den Riverside Walk entlang. Der asphaltierte Weg endet nach 2 km am Fluss. Wir könnten dann durchs Wasser weiter waten. Die bis zu 600 Meter hohen Sandsteinfelsen rücken aber auch hier bis auf wenige Meter zusammen.

Las Vegas

Nach soviel Beschaulichkeit und Natur lockt die Glitzerwelt von Las Vegas mit Hotelpalästen, Casinos und Shows von Weltrang.

Las Vegas

 

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Am Abend besuchen wir eine Show des Cirque du Soleil und essen im Caesars Palace. Unser Übernachtungsplatz ist eine große asphaltierte Fläche beim Circus Circus. Am Strip erleben wir Venedig, Paris, New York und die Pyramiden an einem Tag. Wir bummeln durch luxuriöse Hotelkomplexe und Einkaufszentren. Das Leben pulst. Außerdem darf ein Abstecher zum Hooverdamm natürlich nicht fehlen.

Death Valley

Weiter geht es in Richtung Tal des Todes. Das Death Valley ist die heißeste und trockenste Region Nordamerikas und ist vor allem durch seine erstaunliche Landschaftsvielfalt interessant. Der in der Mojave-Wüste gelegene Death Valley National Park liegt an seiner tiefsten Stelle 80 m unter dem Meeresspiegel. Ein trockener Salzsee ist alles, was übrig geblieben ist. Umgeben ist das Death Valley von bis zu 3366 Meter hohen Bergen, was die einzigartige Trockenheit begünstigt. Am Zabriskie Point lassen wir uns von der Schönheit dieser einzigartigen Landschaft verzaubern.

Zion

Trockenheit
Trockene Weite
Zabriskie Point
Am Zabriskie Point
Tiefster Punkt
Am tiefsten Punkt der Erde

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Die hohen Temperaturen im Death Valley resultieren aus der Tatsache, dass die feuchte Meeresluft des Pazifik an den Hängen der westlich vorgelagerten Bergketten der Küste, der Sierra Nevada und der Panamint Range abregnet und dort eine üppige Natur wie im Yosemite, Sequoia und Kings Canyon Nationalpark entstehen ließ. Die wenigen Wolken, die diese drei Gebirge überwinden können, regnen in höheren Regionen ab und erreichen das Tal nicht. Nur weniger als 5 Zentimeter Regen treffen im Durchschnitt pro Jahr auf der Talsohle auf. Es gibt permanent blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein. Da das Death Valley von zwei hohen Gebirgsketten eingekesselt ist, herrscht dort so gut wie immer Windstille. So erklären sich auch die fast unverändert daliegenden Quarzsanddünen im Norden des Tals, die ihr Aussehen ansonsten schon bei leichtesten Brisen verändern würden.

Yosemite National Park

Vorbei am Mono Lake geht es auf landschaftlich schöner Strecke Richtung Nordenn zum Yosemite National Park. Aus den Tiefen des Death Valley geht die Fahrt jetzt über den 3000 m hohen Tioga-Pass. Die Berglandschaft, die schon vor mehr als 100 Jahren zum Nationalpark erklärt wurde, versetzt uns erneut ins Staunen. Granitgipfel, Bergwiesen, kristallklare Seen und Wasserfälle laden zum Verweilen ein. Allerdings sind die Campingplätze überfüllt und wir müssen außerhalb des Parkes übernachten.

Yosemite

Halfdome
Halfdome
Hörnchen
Die sind überall ...
Das Tal
Blick ins Tal

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Mit einer Ausdehnung von insgesamt über 3.080 Quadratkilometern und einer Höhenlage zwischen 609 und 3.962 Metern umfasst der Park eines der schönsten Bergtäler der Welt. Das Yosemite Valley ist in seiner West-Ost-Ausdehnung 13 Kilometer lang und knapp 1.600 Meter breit. Fast senkrecht aufragende, rund 1.000 Meter hohe Granitwände steigen beidseitig des Tales empor. Das Wasser des Yosemite Falls fällt über 800 Meter in mehreren Stufen bevor es auf die Felsen prallt. Bei unserem Besuch war er allerdings nur ein müdes Rinnsal.

Pleasanton

Hier ist die Endstation unserer Rundreise. Die Stadt liegt östlich der San Francisco Bay. Nach vielen Eindrücken heißt es "Klar schiff machen". Das Wohnmobil will aufgeräumt und die Koffer gepackt werden. Morgen gehts zur Abgabestation nach Newark und dann weiter zum Flughafen.

Hinter uns liegen 5000 km und viele Eindrücke, die erst alle noch einsortiert und verarbeitet werden wollen.

The German Circle - unsere Reise durch den Südwesten Amerikas

3. Teil - vom Joshua Tree NP zum Arches NP

Bryce Canyon National Park

Eine der schönsten Passstraßen führt uns zum Bryce Canyon National Park. Eine Kulisse aus leuchtend roten Türmchen bieten in der Abendsonne unzählige Fotomotive. Der Navajo Trail lädt zum Verweilen zwischen den Felsnadeln ein.

Der Bryce Canyon

Bryce Point
Der Bryce Point auf 2700 m
Navajo-Trail
Auf dem Navajo-Trail
Hoodoos
Felsnadeln - genannt Hoodos

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Der Bryce Canyon wurde nicht durch einen Fluss gebildet. Er ist damit kein Canyon im eigentlichen Sinne wie zum Beispiel der Grand Canyon. Wind, Wasser und Eis erodierten die Kante des Plateaus zu großen Amphitheatern mit bizarren Felsnadeln, sogenannte Hoodoos. Diese Felsnadeln erreichen eine Höhe bis zu 60 Meter. Die so entstandenen Amphitheater erstrecken sich über eine Länge von über 30 km. Das größte Amphitheater trägt den Namen Bryce Canyon. Es ist nahezu 5 km breit, 19 km lang und fällt über 240 Meter gegenüber dem Plateau ab.

Zion National Park

Nach kurzer Fahrtstrecke erreichen wir die majestätischen Sandsteinfelsen am Eingang des Zion National Parks. Eine kurvige Anfahrt mit Haarnadeln und Tunneln führt mitten in den NP. Shuttlebusse und gut ausgeschilderte Wanderwege führen uns zu den Naturwundern des Parks. Wir erleben einen traumhaften Tag inmitten der herrlichen Bergwelt.

Zion

Modell
Ein Übersichtsmodell
Checkerboard
Checkerboard Mesa
Eingang
Eingang zum Zion

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Um zu den Zion Narrows am Ende des Canyons zu gelangen, fahren wir mit dem Zion Shuttle bis zur letzten Haltestelle (Temple of Sinawava). Dann gehts witer den Riverside Walk entlang. Der asphaltierte Weg endet nach 2 km am Fluss. Wir könnten dann durchs Wasser weiter waten. Die bis zu 600 Meter hohen Sandsteinfelsen rücken aber auch hier bis auf wenige Meter zusammen.

Las Vegas

Nach soviel Beschaulichkeit und Natur lockt die Glitzerwelt von Las Vegas mit Hotelpalästen, Casinos und Shows von Weltrang.

Las Vegas

 

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Am Abend besuchen wir eine Show des Cirque du Soleil und essen im Caesars Palace. Unser Übernachtungsplatz ist eine große asphaltierte Fläche beim Circus Circus. Am Strip erleben wir Venedig, Paris, New York und die Pyramiden an einem Tag. Wir bummeln durch luxuriöse Hotelkomplexe und Einkaufszentren. Das Leben pulst. Außerdem darf ein Abstecher zum Hooverdamm natürlich nicht fehlen.

Death Valley

Weiter geht es in Richtung Tal des Todes. Das Death Valley ist die heißeste und trockenste Region Nordamerikas und ist vor allem durch seine erstaunliche Landschaftsvielfalt interessant. Der in der Mojave-Wüste gelegene Death Valley National Park liegt an seiner tiefsten Stelle 80 m unter dem Meeresspiegel. Ein trockener Salzsee ist alles, was übrig geblieben ist. Umgeben ist das Death Valley von bis zu 3366 Meter hohen Bergen, was die einzigartige Trockenheit begünstigt. Am Zabriskie Point lassen wir uns von der Schönheit dieser einzigartigen Landschaft verzaubern.

Zion

Trockenheit
Trockene Weite
Zabriskie Point
Am Zabriskie Point
Tiefster Punkt
Am tiefsten Punkt der Erde

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Die hohen Temperaturen im Death Valley resultieren aus der Tatsache, dass die feuchte Meeresluft des Pazifik an den Hängen der westlich vorgelagerten Bergketten der Küste, der Sierra Nevada und der Panamint Range abregnet und dort eine üppige Natur wie im Yosemite, Sequoia und Kings Canyon Nationalpark entstehen ließ. Die wenigen Wolken, die diese drei Gebirge überwinden können, regnen in höheren Regionen ab und erreichen das Tal nicht. Nur weniger als 5 Zentimeter Regen treffen im Durchschnitt pro Jahr auf der Talsohle auf. Es gibt permanent blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein. Da das Death Valley von zwei hohen Gebirgsketten eingekesselt ist, herrscht dort so gut wie immer Windstille. So erklären sich auch die fast unverändert daliegenden Quarzsanddünen im Norden des Tals, die ihr Aussehen ansonsten schon bei leichtesten Brisen verändern würden.

Yosemite National Park

Vorbei am Mono Lake geht es auf landschaftlich schöner Strecke Richtung Nordenn zum Yosemite National Park. Aus den Tiefen des Death Valley geht die Fahrt jetzt über den 3000 m hohen Tioga-Pass. Die Berglandschaft, die schon vor mehr als 100 Jahren zum Nationalpark erklärt wurde, versetzt uns erneut ins Staunen. Granitgipfel, Bergwiesen, kristallklare Seen und Wasserfälle laden zum Verweilen ein. Allerdings sind die Campingplätze überfüllt und wir müssen außerhalb des Parkes übernachten.

Yosemite

Halfdome
Halfdome
Hörnchen
Die sind überall ...
Das Tal
Blick ins Tal

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Mit einer Ausdehnung von insgesamt über 3.080 Quadratkilometern und einer Höhenlage zwischen 609 und 3.962 Metern umfasst der Park eines der schönsten Bergtäler der Welt. Das Yosemite Valley ist in seiner West-Ost-Ausdehnung 13 Kilometer lang und knapp 1.600 Meter breit. Fast senkrecht aufragende, rund 1.000 Meter hohe Granitwände steigen beidseitig des Tales empor. Das Wasser des Yosemite Falls fällt über 800 Meter in mehreren Stufen bevor es auf die Felsen prallt. Bei unserem Besuch war er allerdings nur ein müdes Rinnsal.

Pleasanton

Hier ist die Endstation unserer Rundreise. Die Stadt liegt östlich der San Francisco Bay. Nach vielen Eindrücken heißt es "Klar schiff machen". Das Wohnmobil will aufgeräumt und die Koffer gepackt werden. Morgen gehts zur Abgabestation nach Newark und dann weiter zum Flughafen.

Hinter uns liegen 5000 km und viele Eindrücke, die erst alle noch einsortiert und verarbeitet werden wollen.