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Best of China - Rundreise (6.10 - 25.10.2017)

Reiseverlauf

Aus Komfortgründen planten wir, in Frankfurt schon einen Tag früher anzureisen. Die Entscheidung stellte sich im Nachhinein als richtig heraus. Wegen starker Unwetter fuhr am gesamten Wochenende kein Zug, mit dem die Anreise geplant war. Also zurück zum Reisebüro: Parkhaus buchen, Hotel kontaktieren und mit dem Auto bei strömendem Regen und Sturm selbst anreisen. So trafen wir erst abends gegen 19:30 im Hotel Hamburger Hof am Frankfurter Hauptbahnhof ein.

Am nächsten Tag macht die Suche nach dem Parkhaus Probleme. Das Navi führte ständig zu einer falschen Adresse. Irgendwann stellte sich heraus, dass die angegebene Strasse zu Griesheim und nicht zu Frankfurt gehörte.

Egal, bis zum Abflug klappt es noch mit dem Einchecken. Gegen 19:00 gehts dann mit China-Air Richtung Peking.

Beijing Luoyang Xian Chonqging Yangtze Guilin Hangzhou Shanghai Yichang Wuhan Suzhou

Reiseverlauf

Tag 1: Bejing

Nach 10 Std. Flug checken wir in Peking aus. Ein riesiger Flughafen. Anschließend Transfer ins Hotel. Wir wohnen ziemlich zentral. Das Wetter spielt allerdings nicht mit. Es regnet und ist ziemlich stürmisch.

Nachmittags gehts per Bustransfer zum Himmelstempel. Der Himmelstempel liegt im Süden der Millionenmetropole Peking und ist eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing- Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Den Abschluss des Tages rundet eine U-Bahnfahrt zum Pekingente-Essen ab. Wir erhalten eine Kurzeinweisung. Dazu gibt es chinesischen Schnaps.

Himmelstempel
Halle der Ernteopfer
Himmelstempel
Tor auf der Tempelanlage
Pekingente
Anrichten der Pekingente
 

Tag 2: Bejing

Der heutige Busausflug führt uns in Richtung Nordwesten zur Seelen-Allee. Hier finden sich viele Tier- und Menschenstatuen. Anschließend führt der Spaziergang weiter zu den Ming-Gräber.

Die Ming-Gräber sind eine Begräbnisstätte von Kaisern der chinesischen Ming-Dynastie. 13 der 16 Ming-Kaiser sind hier begraben. Angelegt wurde die Anlage 1409 von Kaiser Yongle, der auch die Verbotene Stadt in Peking bauen ließ.

Heutiger Höhepunkt ist die Große Mauer bei Mu Tianyü, leider bei starkem Regen und Wind.

Als einer der am besten erhaltene Abschnitt der Großen Mauer diente Mutianyu als der nördliche Verteidigungswall der Hauptstadt und der kaiserlichen Gräber. Mit einem Baubeginn in der Mitte des 6. Jahrhunderts während der Nördlichen Qi-Dynastie ist die Große Mauer von Mutianyu älter als der Badaling-Abschnitt.

Der Mutianyu-Abschnitt sticht aufgrund seines großen Maßstabs und der Bauqualität unter den Abschnitten der Großen Mauer hervor. Überwiegend aus Granit errichtet, ist die Mauer sieben bis acht Meter hoch und an der Mauerkrone vier bis fünf Meter breit. Ein besonderes Merkmal des 2.250 Meter langen Abschnitts sind die 22 Wachtürme.

Tag 3: Bejing

Der Tag beginnt mit dem Besuch des Tiananmen-Platz. Ein riesiger Platz, um den sich viele Gebäude gruppieren. Im Zentrum des Platzes ragt die 38m hohe Gedenkstele der Volkshelden auf. An der Ostdeite des Platzes steht das Nationalmuseum. Im Uhrzeigersinn schließen sich das Mao-Mausoleum, das Vordere Tor und die Volkskongresshalle an.

Geht man über den Tiananmen-Platz nach Norden, gelangt man durch das Mittagstor zum Kaiserpalast in der "Verbotenen Stadt".

Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die "`Verbotene Stadt"' genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 1/2 Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10.000 Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite.

An den Besuch der "Verbotenen Stadt" schließt sich der Besuch des weitläufigen Sommerpalastes mit Foxiang-Pagode an.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend. Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Entlang des Kunming-Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Halt für eine Teezeremonie. Es wird Drachenbrunnentee kredenzt. Zum Abschluss des heutigen Tages besuchen wir eine Peking-Oper-Aufführung - allerdings in verkürzter Form. Für europäische Ohren ist die Musik gewöhnungsbedürftig.

Tag 4: Bejing

Der heutige Vormittag ist den Tempeln gewidmet. Wir beginnen mit der Besichtigung des Lama-Tempels Yonghe Gong.

Das Heiligtum - 3 km nordöstlich des Kaiserpalasts - ist das mit Abstand bedeutendste buddhistische Tempelkloster der Stadt und mit seinen Bildwerken nicht nur ein kunsthistorisches Schatzhaus,sondern auch ein außergewöhnlich eindrucksvolles Monument politisch gestützter Frömmigkeit. Es handelt sich um das einzige kaiserliche Kloster in Peking.

In der Halle der Himmelskönige streckt uns ein Dickbauchbuddha seinen Bauchnabel entgegen. Ein 18m hoher Bodhisattva im Pavillion des 10.000-fachen Glücks lässt einen auf Wurmgröße schrumpfen.

Allerdings trübt der als Parkplatz misbrauchte Vorplatz ein wenig den Gesamteindruck.

Gleich um die Ecke befindet sich der Konfuzius Tempel. Hier geht es ein wenig ruhiger zu. Die untergehende Qing-Dynastie wollte mit diesem Tempel dem Konfuzius-Kult aufwerten

Am Nachmittag erwartet uns eine vierstündige Bahnfahrt vom Westbahnhof mit dem Bullettrain nach Luoyang. Der Zug erreicht zwischenzeitlich 304 km/h. Es regnet mal wieder, dafür ist kein Smog in der Stadt. Wie gehen erst essen, dann erfolgt der Transfer zum Hotel.

Tag 5: Luoyang

Trockenes Wetter !!

Per Busfahrt (1,5h) geht es zum Kung Fu-Kloster Shaolin am Fuße des Berges Songshan. Im Vorort existieren hunderte von KungFu-Schulen. Im gesamten Bereich sind hier 100.000 Schüler untergebracht bzw. kaserniert.

Das Kloster selber besteht aus mehreren Tempeln. Wir wandern noch bis zum Pagodenwald - einer Friedhofsanlage.

Die Rückfahrt führt durch ländliches Lößgebiet

Wir sind etwas spät dran für den Besuch des Tempels des Weißen Pferdes. Die Pferde sind ein wenig enttäuschend - dafür aber alt!. Auf dem Gelände befinden sich noch verschiedene Pagodennachbauten.

Tag 6: Luoyang

Es geht früh in Richtung Longmen-Grotten. Mit der Elektrokarre werden wir vom Eingang bis an die erste Grotte gefahren. Am Yi-Fluss sind über 100.000 Buddha-Statuen in Grotten und Felsen gemeißelt. Einen Höhepunkt bildet die große Feng-Xian-Grotte. Im Zentrum einer Fünfergruppe steht ein 17m hoher Locano-Buddha.

Für den Rückweg wechseln wir die Flussseite. Vom Ostufer ergibt sich ein beeindruckender Blick auf die gesamte Grottentempelanlage

Nachmittags gehts vom Westbahnhof per Bahnfahrt (1,5 Std)mit dem Hochgeschwindigkeitszug (CRH) nach Xian.

Nach einer kurzer Ruhepause im Hotel gibts ein Nudelessen beim Chinesen nebenan.

Den Abschluss des Tages bildet eine Lichterfahrt in Xian. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt die beleuchtete Stadtmauer mit dem Glockenturm den gesamten Innenstadtbereich. Wasserspiele und die beleuchtete Flaniermeile runxcden den Abend ab

Tag 7: Xian

Xian war bis zum 9 Jh. das Zentrum der chinesischen Welt und damit Chinas erste Reichshauptstadt. Große Teile der heutigen Stadt sind kaum älter als 20 Jahre.

Wir starten in den Tag mit dem Besuch des Shaanxi Geschichts-Museums. Es ist das bedeutendste archäölogische Museum Chinas. Leider reicht die Zeit nicht, um alle Abteilungen des riesigen Baues zu erkunden. Der chronologische Reigen der Funde endet mit einem Informationsraum zur "Neuen Seidenstraße".

Südöstlich des Geschichtsmuseums erhebt sich die große Wildgans-Pagode. Die berühmteste Pagode ist ein 60 m hoher Steinturm. Hier stürzte der Legende nach eine Wildgans vom Himmel, die für einen Buddha gehalten wurde.

Den Abschluss des Tages bildet die Fahrt zum Kaisergrab Qin Shi Huang Di = Terrakotta-Armee. Das Museum ist Teil einer riesigen Anlage, in der mehr als 7000 überlebensgrße Terrakottafiguren das kaiserliche Mausoleum schützten. Man kann die verschiedenen Stufen der Ausgrabungen besichtigen. Die Menschenmassen, die sich durch die Halle schieben, sind ebenso beeindruckend.

Tag 8: Wuhan

Der Transfer wird heute mit einem Flug in einer A320 von Xian nach Wuhan durchgeführt. Vom Flughafen erfolgt die Weiterfahrt mit dem Bus nach Yichang (300 km, 4 Std)

Ein wenig umständlich ist der Bustransfer nach Sandouping, wo die Einschiffung auf dem Yangtze-Kreuzfahrtschiff "Victoria Selina" stattfindet. Die Koffer werden traditionell mit Jochen getragen. Zwei Koffer gleichzeitig - eine ziemliche Maloche. Wir beziehen unsere Kabine und erkunden das Schiff.

Tag 9: Auf dem Yangtze - Dreischluchtendamm

Früh geht es los mit einer Bus-Rundfahrt zum Staudamm. Wir fahren zum Schiffshebewerk am Dreischluchtendamm und besichtigen die gigantische Anlage des neuen Großdamms. Mit einem Ausflugsboot geht es einmal durch die Trogschleuse und zurück.

Am Mittag startet "unser" Schiff in die 70 km lange Xiling Schlucht. Einst war sie vor allem wegen ihrer gefährlichen Stromschnellen berüchtigt. Heute ist die Fahrt weniger dramatisch. Abends ist Festmachen in Badong.

Tag 9: Auf dem Yangtze - hängende Särge

Früh morgens gibt es noch einen Abstecher weg vom Yangzte, eine Bootsfahrt auf dem Shennong-Fluss bei Badong. Unterwegs gibt es die "hängenden Särge" zu sehen, eine ungewöhnliche Bestattungsart in Felsenlücken.

Die Weiterfahrt mit der "Selina" führt durch die zweite Schlucht, die Wu-Schlucht (44km lang) und abschließend durch die letzte Yangtze-Schlucht Qutang. Sie ist mit 8km die kürzeste und schmalste.

Ein Stopp mit einem Landgang in Baidicheng unterbricht die Fahrt. Anschließend geht es per Nachtfahrt weiter.

Tag 10: Auf dem Yangtze - Shi-Baozhai

Am nächsten Morgen hält das Schiff für eine Besichtigung des Shi-Baozhai Tempel. Heute liegt er quasi auf einer Insel. Man erreicht die eindrucksvolle hölzerne Pagode über ein 56m hohes Treppenhaus, das direkt an die Bergflanke gebaut ist.

Für den Rest der Fahrt gibt es noch ein wenig Bordleben mit Teetrinken und einer Einführung in Mahjong. Das abendliche Käptns-Dinner beschließt die Kreuzfahrt. Es heißt Kofferpacken.

Tag 11: Chongqing - Dazu

Um 8:00 ist Ankunft in Chongqing (30 Mio. Einwohner) und Ausschiffung. Etwas umständlich mit den Rollkoffern, denn die Mole wird umgebaut.

Mit dem Bus geht es dann in nördlicher Richtung Dazu. Der Schatzkammerberg mit seinem Rock-Carving (Baoding-Shan-Grotten) ist eine große Grottentempelanlage. Es gibt eine außerordentliche Fülle unterschiedlicher Bildnisse und erzählender Szenen.

Gleich um die Ecke gibt es noch die Nordberg-Grotten mit weiteren Skulpturen.

Auf der Rückfahrt nach Chongqing machen wir einen Halt im Elink-Park. Dort haben wir einen großartigen Blick über die riesige Stadt. Hochhäuser ohne Ende!

Tag 12: Guilin

Der Flug von Chongqing nach Guilin dauert 1,5h.

Vor dem Einchecken ins Hotel geht es noch zum Fubo Shan-Berg, ein typischer Karstkegel, den man mit 323 Stufen besteigen muss. Dafür hat man in 62 m Höhe ein Prachtpanorama.

Nach dem Transfer bleibt noch Zeit, die Umgebung rund um das Hotel zu erkunden.

Tag 13: Guilin

Es stehen die Karstberge auf dem Programm. Im Gänsemarsch geht die Bootsfahrt auf dem Li-Fluss bis Yangshuo. Das Wetter ist super, das Boot fährt zwischen der Panoramapracht der bizarr geformten Karsthügel.

Die Chinesen verbinden die Berge mit blumigen Vorstellungen. Je nach Blickrichtung erscheinen Szenen wie: "Glückliche Ehe am Biyage Berg", "Berg der bunten Stickereien" oder der "Soldatenberg." Man braucht ein wenig Fantasie.

Am Anleger von Yangshuo das Paradies für Souvenirjäger: Seide, Jade, Spielzeug. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Bus, die Schiffe fahren leer zurück.

Den Abschluss des Tages bildet der Besuch des 7-Sterne-Parks. Hier befindet sich auch der berühmteste Karstgipfel von Guilin: der Kamelberg

Tag 14: Guilin

Mit der Seilbahn gehts hinauf zum 909m hohen

Yao Shan

, der höchste Gipfel in der Gegend. Alle umliegenden Gipfel sind in Dunst getaucht, wie auf den Fotos.

Dann gehts zur Schilfrohrflötenhöhle, einer beeindruckende Tropfsteinhöhle. Die phantasievoll-bunte Beleuchtung macht den ganzen Eindruck ein wenig kitschig. Im Zentrum gibt es noch einen Bummel durch die Fußgängerzone.

Nach dem Essen geht unser Flug von Guilin nach Hangzhou am Yangtze-Delta. Der Transfer zum Hotel gleicht einer Irrfahrt. Wir treffen spät im Hotel ein.

Tag 15: Hangzhou

Der Tag beginnt mit einem Spaziergang durch den Huaqang-Park. Der Park bietet eine interessante Mischung aus englischer und chinesischer Gartenbaukunst.

Mit dem Boot fahren wir auf den West-See hinaus. Der Westseeblick erscheint wie auf den Geldscheinen. Idylle mitten in einer Millionenstadt.

In dieser Gegend ist der Besuch eine Teeplantage Pflicht. Es ist die Heimat des

Drachenbrunnentees

. Der Tee trifft allerdings nicht meinen Geschmack.

Der Tag endet an der Pagode der Sechs Harmonien. Nochmal über 300 Stufen - dafür aber eine schöne Aussicht über den Fluss und die Brücken in Hangzhou.

Tag 16: Wuzhen

Heute erwartet uns der Tempel des Göttlichen Geheimnisses Linyinsi, gleich nebenan ist der Feilafeng-Felsen mit lachendem Dickbauchbuddha.

Die Weiterfahrt im Bus führt von Hangzhou nach Wuzhen, ein malerisches Wasserdorf am Kaiserkanal. Wir besichtigen eine Soya-Brauerei und eine Wok-Schmiede.

Abends gibt es noch einen Rundgang durch das beleuchtete Wasserdorf. Ein Nudelsuppenessen in einer Seitengasse rundet den Abend ab.

Tag 17: Suzhou

Die heutige Busfahrt führt weiter nach Suzhou, einem aufstrebenden High-Tech-Standort. Suzhou ist aber auch die Stadt der klassischen Gärten. Wir besuchen den Lingering Garden, Der zentrale Bereich des Gartens, der als der beste angesehen wird, ist zugleich der älteste Bereich. Dort lassen sich unter anderem eine künstliche Kalksteinbergwelt und Teichszenerien finden. Im nördlichen Bereich befindet sich heute ein Bonsai-Garten mit etwa 500 Exemplaren.

Am Nachmittag erleben wir die Stadt auf einer Bootsfahrt auf dem Kaiserkanal, der hier richtig ausgebaut ist.

Tag 18: Suzhou

Ein Spaziergang führt durch die Altstadt hin zum Stadttor Pan Men. Das Tor ist Teil der alten Stadtmauer.

Der Garten "Meister-der-Netze" ist der kleinste, feinste und perfekteste Literatengarten schlechthin. Beeindruckend sind die vielen Minibonsais.

Bereits heute ist das gemeinsame Abschiedsessen unserer Gruppe inklusiver unseres Guides. Es werden verschiedene lokale Spezialitäten aufgetischt.

Tag 19: Shanghai

Shanghai erwartet uns als letzte Station unserer Reise. Eine Stadtrundfahrt gibt einen ersten Überblick über die westlich orientierte Stadt. Es geht zum Jadebuddha-Tempel. Der Tempel wird gerade umgebaut.

Bei dem Besuch einer Seidenstickerei wird die Herstellung und Verarbeitung der Seide gezeigt. Kostbare Stickereien, Schals oder Seidenbettwäsche stehen zur Auswahl.

Der Yu-Garten - als feiner Beamtengarten entstanden - ist bekannt durch seine Zick-Zack-Brücke, die direkt auf den Teepavillon Huxin Ting zuführt. Es schließt sich die Altstadt mit den neuen Basarbauten an. Ein Gang über die großartige Hafenpromenade "Bund" rundet den ersten Tag in Shanghai ab.

Den Abschluss des heutigen Tages bildet allerdings der Besuch einer Akrobatik-Show.

Tag 20: Shanghai

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Mit der U-Bahn fahren wir zum Peoples Square. Dieser beliebte Treffpunkt ist das Zentrum des urbanen Shanghai. Um den Platz herum sind das Rathaus, das Stadtplanungsmuseum, das Opernhaus und das Shanghai-Museum gruppiert. Auf dem Platz ist eine Regenschirm-Parade. Heiratsmarkt! Eltern haben auf Handzetteln die Daten ihrer Kinder notiert und versuchen, einen passenden Partner zu finden.

Wir gehen über die Nanjing Road East. Vorbei gehts am Palace Hotel Richtung Bund. Bei herrlichen Wetter erschließt sich ein wunderschöner Ausblick auf die Skyline von Pudong.

Der Rückweg führt noch einmal durch die Altstadt.

Tag 21:

Der Transfer zum Flughafen erfolgt mit Bus und der Transrapid-Schwebebahn zum Pudong Airport. Nachmittags treffen wir nach 12,5 Std. Flug in Frankfurt ein und beziehen unser Hotelzimmer in Squaire am Frankfurter Airport. In Deutschland ist wieder ein Sturmwochenende - die Züge fahren unregelmäßig.

Tag 22:

Wir holen unser Auto aus dem Parkhaus und treten die Heimreise an.