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Die Höhepunkte Südafrikas vom 13. bis 27. September 2018

Reiseroute

Wie viele Südafrika-Reisende bei einer geführten Rundreise entscheiden wir uns für einen Rundumüberblick. Das Land hat einfach so viel schönes und tolles zu bieten, dass nicht alles in eine Reise passen will. Eine Alternative zum schnellen Rundumüberblick wäre es, sich nur für den Norden oder den Süden Südafrikas zu entscheiden.

Unsere Reisegruppe besteht aus 11 Personen, eine angenehm überschaubare Größe. Die Reise begint in Johannesburg, wir erkunden die Panoramaroute, den Krügernationalpark, Swaziland, es geht durch die Drakensberge. Dazwischen noch ein Flug, der von Durban nach Port Elizabeth führt. Wir setzen dann den Rest der Reise an der Garden Route fort, um in Kapstadt die Reise zu beschließen.

Johannesburg - Pretoria

Unsere Reise begann in Johannesburg. Der Flieger landete vormittags. Es ging sofort weiter mit dem Bus, wo das Apartheid-Museum auf uns wartete. Weitere Attraktionen waren die Soweto-Townships mit dem Mandela-Haus und dem Pieterson-Denkmal. Darüber hinaus kann man in Johannesburg nicht viel unternehmen. Zudem gibt es in Johannesburg – und im ganzen Osten Südafrikas – keine hübsche Innenstadt, durch die man hätte schlendern können.

Abschließend ging es in Südafrikas Hauptstadt Pretoria, wo wir unser Hotel beziehen. Die beiden Städte liegen nur 60 Kilometer voneinander entfernt.

Der nächste Morgen startete mit einer Stadtbesichtigung. Vorbei am Paul-Kruger-Haus, über den Church Square zum Union Building. Das große Mandela-Denkmal grüßt über die Stadt. Auf der Weiterfahrt kommen wir noch am Voortrekkerdenkmal vorbei.

Das Apartheid-Museum
Das Apartheid-Museum
Mandela-Haus
Mandela-Haus
Durch Soweto
Durch Soweto
 

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Panorama-Route - Kruger Nationalpark

Wir müssen noch rund 400 km fahren, um unser Zeltcamp auf dem Weg in den Krügerpark in Nkambeni zu erreichen. Das Camp liegt am Rande innerhalb des Nationalparks.

Hier gehts zur Nkambeni Tented Lodge

Am nächsten Morgen gehts auf die Panorama-Route. Über Sabie führt eine gut ausgebaute Straße hinauf zum Highveld hoch über dem Blyde River Canyon. Leider ist es ziemlich nebelig heute morgen. Abstecher führen zu Bourke's Potholes. God's Window bleibt für uns geschlossen wegen des Nebels.

Der Bus für 11 Personen ;-)
Der Bus für 11 Personen ;-)
Blyde River Canyon im Nebel
Blyde River Canyon im Nebel
Bourke's Potholes
Bourke's Potholes
 

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Nach der Rückfahrt geht es auf eine erste Erkundungstour in den Park. Neben den vielen Springböcken und Kudus sind ein Leopard und ein Steppenschuppentier der erste Höhepunkt der Safari. Die Sichtung des Steppenschuppentier erstaunte sogar den Ranger, der seit drei Jahren keines mehr gesehen hatte.

Eingang zum Krugerpark
Eingang zum Krugerpark
Ein Leopard neben unserem Fahrzeug
Ein Leopard neben unserem Fahrzeug
Das Schuppentier verschwindet im Gras
Das Schuppentier verschwindet im Gras
 

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Am nächsten frühen Morgen bestiegen wir die Safarifahrzeuge für eine Ganztagssafari. Durch das Numbi-Tor gehts in den Park.  Wir hatten das Glück innerhalb kürzester Zeit die Big 5 zu sehen. Löwen lauern auf Springböcke, Giraffen, Paviane, Elefanten kreuzen unseren Weg, Gelbschnabeltokkos sitzen auf den Ästen: Es gab jede Menge Spannendes zu sehen. Heutiger Höhepunkt war sicher ein Leopard, der mit frisch gefangener Beute vor unserem Fahrzeug auftauchte.

Durch das Swaziland

Ein langer Fahrtag steht uns bevor. Über Hazyview geht es nach Swaziland. Die Grenzformalitäten ähneln denen von früheren Grenzen. Es war allerdings nicht viel los, so dass die Abfertigung zügig klappte. Nach einer Zwischenstation in Malalawe erreichen die Maguga Lodge, wo wir übernachten.

Hier gehts zur Maguga Lodge

Die weitere Fahrt durch das Swaziland führt zu einer Glasbläserei. Anschließend fahren wir zum Grenzübergang, wo wir fast alle Formalitäten erneut erledigen müssen.

Bei Hluhluwe und Imfolozi handelt es sich genau genommen um zwei Wildreservate, obwohl sie wie ein großes Ganzes wirken. In dem Park stoßen wir auf eine große Herde Elefanten, die unsere Fahrzeuge umringen. In der Abenddämmerung sind auch noch Nashörner zu sehen.

Von Hluhluwe-Park geht es Richtung St. Lucia, dem Zentrum des Wetland Parks an der Küste des indischen Ozeans.

Am Grenzübergang
Am Grenzübergang
Unterkunft Maguga Logde
Unterkunft Maguga Logde
Im Hluhluwe-Park
Im Hluhluwe-Park
 

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Am Indischen Ozean - St. Lucia

St. Lucia liegt an einer langgestreckten Salzwasserlagune, an der es Krokodile gibt und in deren flachem Wasser sich Nilpferde tummeln. Das werden wir auf einer Bootsfahrt auf der Lagune aus nächster Nähe erleben. Das Besondere an dem sehr touristischen Ort: In der Dunkelheit laufen häufig Nilpferde durch die Straßen wie die Hinweischilder warnen.

Die Unterkunft in St. Lucia

Auf der Weiterfahrt nach Durban machen wir Station an einem Zuludorf und lassen uns in ihre Gebräuche und Tänze einweisen.

Die hohe Kriminalität in Südafrika wird uns auf der Autobahn vor Augen geführt. Auf der Gegenfahrbahn liegt nach einem Shootout mit der Polizei ein Toter auf der Fahrbahn.

Lagune bei St. Lucia
Lagune bei St. Lucia
Achtung: Nilpferde unterwegs!
Achtung: Nilpferde unterwegs!
Bei den Zulus
Bei den Zulus
 

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Mit dem Flieger nach Port Elizabeth

Nach einem 1:15 h dauernden Flug landen wir in Port Elizabeth. Der Weg nach Knysna führte durch den letzten Nationalpark: dem Tsitstikamma mit einer Treckerfahrt zum "menschlichen Baum". An der Mündung des Storms River donnern des schönen Wetters hohe Wellen auf die Felsen. Ein Wanderweg führt uns über Holzstege zur Hängebrücke über der Flussmündung.

Die weitere Fahrt führt uns nach Knysna, einen kleinen Ort mit Sporthafen und Waterfront.

Hier gehts zum Graywood Hotel in Knysna

Am nächsten Morgen geht es zu den "Heads", der Verbindung der Lagune zum Indischen Ozean. Ein Spaziergang am Strand bei herrlichem Wetter rundet den Ausflug ab.

Entlang der Gardenroute
Entlang der Gardenroute
Hängebrücke am Storms River
Hängebrücke am Storms River
"The Heads" bei Knysna
 

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Der lange Weg ins Weinland

Eine längere Fahrt führt uns heute entlang der Bergketten. Swellendam hat auch heute noch holländisches Flair. Es geht auf gut ausgebauter Straße an der Küste Richtung Hermanus. Hermanus ist dafür bekannt, dass hier Wale sehr nah an der Küste zu sehen sind. Wir haben das Glück, dass sich einige hier tummeln. Keine spektakulären Sprünge - aber immerhin sehen wir die mächtige Schwanzflosse.

Unterwegs ist auch ein Stopp bei einer Pinguin-Kolonie dabei.

Im Dunkeln erreichen wir Stellenbosch

Küste vor Hermanus
Küste vor Hermanus
Tummelnde Wale
Tummelnde Wale
Pinguin-Kolonie
Pinguin-Kolonie
 

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Von Stellenbosch nach Kapstadt

Der Tag beginnt mit einem Frühstück auf dem Weingut J.C. Leroux. Die Fahrt dahin führt durch das Weinbaugebiet um Stellenbosch. Dem Frühstück folgt eine Sektverkostung, so früh am Morgen nicht jedermanns Sache

Übernachtung im Art-Hotel Stellenbosch

Der Weg nach Kapstadt führt direkt auf einer wunderschönen Küstenstraße entlang mit herrlichem Blick auf die False Bay. Ziel ist der Tafelberg. Bei wunderschönem Wetter und guter Sicht liegt uns Kapstadt zu Füßen.

Am Weingut J.C.Leroux
Am Weingut J.C.Leroux
Sektverkostung
Sektverkostung
Blick auf Kapstadt
Blick auf Kapstadt
 

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Die Kap-Halbinsel

Die Vorstellung, Kapstadt liegt auch am Kap der guten Hoffnung, stimmt nicht ganz. Von der Tafelbucht sind es noch gut 50 km, bis man das Eingangstor zum Naturreservat am Kap erreicht. Hier sieht man auch Strauße über die karge Landschaft wandern.

Der Cape Point ist eine hohe Felsklippe, den wir mit einer kleinen Seilbahn besteigen. Von dort führt nochmal ein schmaler Pfad zum Leuchtturm am Rand der Klippe. Das eigentliche Kap der guten Hoffnung kann man von hier zwar sehen, man erreicht es aber nur über eine eigene Straße. Hier herrscht immer großer Andrang, da man sich am südwestlichsten Punkt Afrikas befindet, den jeder Tourist gesehen haben muss.

Cape Point Lighthouse
Cape Point Lighthouse
Blick auf das Kap der guten Hoffnung
Blick auf das Kap der guten Hoffnung
Am südwestlichsten Punkt
Am südwestlichsten Punkt
 

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Kapstadt

Wir nutzen den heutigen "freien" Tag für eine Besichtigung des Stadtkernes. Unser Weg führt uns durch die Innenstadt vorbei aum Parlament zum Companys Garden. Nach einer Mittagspause führt uns der Weg zur Alfred & Victoria Waterfront.

Hier gehts zum New Tulbagh Hotel

Den Abend beschließen wir mit einem Straußensteak. Auf dem Rückweg werden wir von einem Securitymann begleitet, die in der Stadt allgegenwärtig sind.

Parlament
Parlament
Blick auf das Sklavenmuseum
Blick auf das Sklavenmuseum
Waterfront
Waterfront
 

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Fazit

Südafrika ist ein faszinierendes Land – fuhr man gerade noch durch Wälder und Berge, ist man kurze Zeit später an feinsten Sandstränden.

Während es im Norden ursprünglicher scheint, ist der Süden gefühlt näher an Europa. Die geschichtlichen Spuren der Kap-Holländer und Engländer sind noch deutlich zu spüren.

Zwei Wochen sind vorbei. Wir haben einiges gesehen und einen ersten Eindruck gewonnen. Südafrika ist eine weitere Reise wert.