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The German Circle - unsere Reise durch den Südwesten Amerikas

2. Teil - vom Joshua Tree NP zum Arches NP

Joshua Tree National Park

Wir verlassen die Küstenregion und machen uns auf den Weg in die Wüste. Der Joshua-Tree-National-Park liegt im Süden Kaliforniens, etwa 225 km östlich von Los Angeles in der Nähe von Palm Springs. Der Nationalpark verfügt über drei Eingänge, den Haupteingang in der Nähe der Stadt Twentynine Palms, den Westeingang in Joshua Tree Village, und den Südeingang in Cottonwood Springs. Die Temperaturen erreichen knapp 40°C.

Im Joshua Tree National

Der Joshua Tree
Der Joshua Tree
Kakteen und Buschland
Kakteen und Buschland
Felsformationen
Felsformationen

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Das Gebiet des Nationalparks verbindet zwei Wüstentypen, die – getrennt durch ihre unterschiedliche Höhenlage – zwei verschiedenartige Ökosysteme hervorbringen. Unterhalb von 900 m liegt im östlichen Teil des Parks die Colorado-Wüste, gekennzeichnet durch Buschland, Kakteen und Fächerpalmen. Höher gelegen und damit kühler und feuchter ist die Mojave-Wüste im Nordwesten. Hier befindet sich die Heimat der Josua-Palmlilien (englisch Joshua Trees). Mormonen, die einst die Mojave-Wüste durchquerten, gaben dem Joshua Tree Park seinen Namen.

Wir übernachten direkt im Nationalpark.

 

Kingman - Route 66

12 route66 signDie Strecke führt uns weiter auf einen legendären Abschnitt der Route 66. Kingman liegt am östlichen Rand der Mojave-Wüste im äußeren Nordwesten Arizonas an der historischen Route 66. Die Stadt bildet zudem an der Kreuzung von Interstate 40, Highway 93 und Route 66 einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Vorbei an Kingman geht es in Richtung Seligman. Die Route 66 war eine ursprünglich 2451 Meilen lange Straße von Chicago (Illinois) nach Santa Monica (Kalifornien). Seligman wird als „Geburtsort der historischen Route 66“ bezeichnet und Kingman nennt sich die „Route-66-Hauptstadt“. Ein Biker-Traum.

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Grand Canyon

Die Strecke über Flagstaff führt uns direkt zum Höhepunkt des Coloradoplateaus – dem Grand Canyon. 1,7 Milliarden Jahre Erdgeschichte warten heute darauf, von uns erkundet zu werden. Ein wahrhaft beeindruckender Ausblick. Nur 50 m von einem Parkplatz entfernt blickt man in ein 15 km breites und 2 km tiefes Loch. Beeindruckend!

Der Grand Canyon

Eingang zum Grand Canyon
Eingang zum Grand Canyon
Blick über den Canyon
Blick über den Canyon
Bereit für den Rundflug
Bereit für den Rundflug

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Wir genießen die herrlichen Ausblicke auf einer Wanderung entlang des Südrandes. Am einen Teil des insgesamt 450 km langen Grand Canyons erleben wir auf einem Helikopterflug. Faszinierend!

Monument Valley

John Wayne lässt grüßen. Wer kennt nicht aus unzähligen Filmen das Bild des einsamen Reiters vor imposanten Felsformationen – willkommen im Monument Valley.

Monument Valley

Scenic Road
Scenic Road
Merrick Butte
Merrick Butte
Mexican Hat
Mexican Hat

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Besonders stimmungsvoll wirkt der rotglühende Sandstein in der Abendsonne, wenn sich die Silhouette der Felsen gegen den Himmel abzeichnet.

Mesa Verde

Mesa Verde, das spanische Wort für "Grüner Tisch", bietet einen spektakulären Überblick über das Leben der Ancestral Pueblo Indianer, die hier vor über 700 Jahren in Felsbehausungen lebten. Aus dem Weg dorthin kommt man an "Four Corners" vorbei. Hier stoßen die Staaten Arizona, Utah, Nevada und New Mexico aneinander.

Vermutlich waren die Anasazi-Indianer die einzigen Menschen, die je in dieser Region lebten. Das Volk, das hier im 6. Jh, die ersten unterirdische Erdgrubenhäuser (pit houses) errichtete, lebte vom Maisanbau, hielt Truthähne und beherrschte das Töpferhandwerk. Nach den Grubenhäusern zogen die Indianer um 750 n.Chr. in überirdische Lehm- und Steinbauten (Pueblos und Kivas). Etwa 200 Jahre später entstanden die ersten größeren Pueblodörfer. Mehrere hundert Jahre später – etwa um 1200 – verließen die Anasazi die Mesa und begannen mit dem Bau mehrstöckiger Wohnungen und ganzer Siedlungen in den Nischen der Felswände hoch über dem Grund der Canyons. Diese sog. Alkoven sind mehrstöckige Wohnkomplexe und werden im Englischen als „cliff dwellings“ bezeichnet. Etwa 600 solcher Klippensiedlungen liegen innerhalb des Parks.

Arches

Die zahlreichen bogenförmigen Felsformationen im Arches Nationalpark haben ihren Ursprung hauptsächlich in Wasser, Eis und extremen Temperaturen. Vor dem Hintergrund der atemberaubenden La Sal Mountains steht der Delicate Arch allein als einsames Überbleibsel eines verschwundenen Grates am Rande eines Canyons. Die Steinbögen bekommen an dieser Stelle Konkurrenz vom Naturschauspiel der hochaufragenden Spitzen, Gipfel und freistehenden Felsen, die oft auf viel zu kleinen Sockeln balanciert sind.

Im Joshua Tree National

Die drei Schwestern
Die drei Schwestern
Eingang zum Park
Eingang zum Park
Balanced Rock
Balanced Rock

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Es ist fast unmöglich, sich jene gewaltigen Naturkräfte – oder die darauf folgende, 100 Millionen Jahre lang fortwährende Erosion - zu vergegenwärtigen. Diese Umstände trugen dazu bei, dass diese Landschaft zu einem der Plätze mit den meisten natürlich entstandenen Steinbögen weltweit wurde. Hier befinden sich über 2.000 benannte Steinbögen (engl.: arches), mit Öffnungen von einem Meter Länge, der Mindestgröße eines Steinbogens, bis hin zum längsten Steinbogen, dem Landscape Arch, dessen Bogen sich 93 Meter weit von Basis zu Basis spannt. Auch heute noch bilden sich stetig neue Steinbögen, während die alten zunehmend verfallen. Erosion und Verwitterung gehen nur langsam vor sich, sind aber erbarmungslos, das Landschaftsbild ist einer ständigen Veränderung unterworfen.